Willkommen in der Tabletop Werkstatt

Hier findet ihr viele meiner Projekte in Wort und Bild. Werde versuchen meine unzähligen Projekte hier auf einen Blick zu präsentieren und halbwegs aktuell zu bleiben!
Have fun!!

Donnerstag, 18. Januar 2018

Dämonischer Besuch - eine 40K Keilerei

Hurrah, hurrah für viele! Der neue Dämonencodex war da!! Meiner einer ist da weniger begeistert weil alles chaotische und dämonische nicht so meines ist, Kumpel Toni war dafür voll interessiert, hat er doch eine feine Dämonenarmee seit gut 3 Jahren in der Vitrine. Dort schaut sie ihm bei den täglichen Geschäften zu und langweilt sich wohl, da alle Beschwörungen sie aus der Vitrine zu nehmen scheinbar an der psihemmenden Glasfront gescheitert sind.

Soweit so gut, ich bin gerade im Aufbau meiner neuen Eldar Armee und was lag da näher als ein entspanntes Spielchen mit eher kleinen Armeen (je 1250) zu machen. Meine Eldar wurden von einer kleinen mechanisierten Scoutstreitmacht zum Ort des Unheils geführt und dort ging es auch gleich zur Sache. Wir spielten eine Maelstrom Mission und irgendwie waren die Karten nicht so ganz auf meiner Seite, ich will das jetzt gar nicht groß thematisieren weil das beinahe einen eigenen Artikel wert wäre. Für mich ist das ein wenig wie Würfeln, mal geht es besser und mal schlechter und ja man muss in der neuen Edition sicher umdenken und wenn möglich flexibler sein usw. Alles nicht so schlecht, hin und wieder denke ich mir dass es soch zu random geworden ist. Anyway, war eh nicht wirklich das Thema des Abends.

Toni setzte mich gut unter Druck, die Infiltrierer und aus dem Warpkommer tauchten gleich einmal alle vor meiner dünnen Linie auf und gaben Gas. Zerfleischer auf fetten Reittieren will man eher nicht in den eigenen Reihen haben und so musste ich meine kleine Reservestreitmacht (Autarch mit Flügeln und 5 Phantomdroiden) einsetzen um der Bedrohung Herr zu werden. Derweilen klapperten die Dämonen Mission um Mission ab.....ich nahm es irgendwie hin und war mehr in meine Unterlagen vertieft, irgendwie kümmerte es mich bald nicht mehr wer da gewinnt oder nicht. Das Spiel ging über fette 2 Runden..:)....in denen passierte aber echt anständig viel, das muss man wirklich lassen. War jetzt nicht irgendwie langweilig oder sinnlos, gar nicht. Toni neuer Codex und jahrelang keine Dämonen mehr in der Hand gehabt, ich von 400 Punkte bemalte ELdar auf 1000 Punkte und damit leicht überfordert!! Was will man mehr??

Die Getränke waren fein, die Kommunikation feiner. Ich habe echt viel gelernt und darum geht es in erster Linie. Die Eldar sind einfach so auf den Tisch gebracht worden, einige Einheiten haben gezeigt was sie können, andere brauchen mehr Mannstärke und/oder einen Transporter. Strategems zu können wäre auch fein, eigene Sonderregeln auch und unterschätze nie einen alleinstehenden Exarchen der schwarzen Khaindare, da geht noch was.

40k ist natürlich insofern komplex oder komplexer geworden weil es mehrere Ebenen hat. EIn wenig wie Malifaux nur in groß...Missionen alle sehr unterschiedlich! Das ist generell super, Aufstellungsvarianten divers, Strategems gibt es, Artefakte gibt es und alle paar Wochen ein neuer Codes, die Lernkurve ist also steil...macht Spaß, bin gespannt wie es mir mit den nächsten Sparringspartnern so gehen wird.

Hier noch ein paar Fotos:

Tisch in voller Größe inklusive bärtigem Zaungast.

da kommen sie heran die Gestalten...brrrr

Khornehunde als Fenriswölfe getarnt. why not?

Meine Ranger haben alles im Blick...wollen sie das sehen?

Unterstützungsbatterie, nie gespielt in meiner aktiven Zeit, daher mal welche malen!

die sind ienfach nur krass...lol....

Streitwagen in meinen Linien!!! aber meine Herren wissen wie man damit umgeht.

Sie düsen heran, wanken aber schon...lol....kleb eine Münze drunter Toni..

derweilen wehre ich mich wo nur geht. den Angriff können wir in Folge aufhalten.

...den weniger.

schrecken vor nichts zurück die Dinger!!

man beachte die sportliche Haltung des Khornedämons..ohne HELM!! SKandal!! :)

Samstag, 6. Januar 2018

Nachtrag zur Weihnachtsfeier...

Hätte eigentlich im Dezember geschrieben werden sollen, da ging mir aber dann die Puste aus...so generell.
Also auch im Vorjahr fand der traditionelle Weihnachtsabend mit einem Multplayerspiel statt. Diesmal mit nicht so reger Beteiligung wie zu anderen Zeiten, aber ehrlicherweise immer noch gut besucht wenn man Terminkollissionen mit einrechnet. Außerdem ist der Hobbyraum ab 6 Personen eh schon gut voll....

Wir haben gut gespeist und getrunken und viel gequasselt, als Ausklang eine 4er Partie The Walking Dead. Kann das nur empfehlen für alle, die mit dem Genre können und gerne tolle Platten bauen!! Hat was.

Der TWD Tisch in voller Pracht, in jedem Eck sind die Karten für zwei Survivor.

Wie man sieht geht es um Resourcen!!!!

zwei Damen ganz alleine....naja nicht ganz alleine...Walker...überall!!

Oldtimer..

Fish and Chips sind überall!

die Crew an diesem Abend!! EIn HOCH auf uns, was wäre sonst das Hobby?

für Verpflegung war gesorgt.

40K und es geht weiter mit IG/Eldar vs AdMech

Der etwas einfallslose Titel ist eher dem Umstand geschuldet, dass mir andere zu plakativ vorkamen. Weil das Spiel oder der sehr feine Hobbynachmittag hätten auch anders heißen können;

  • the good, the weird and the aliens
  • Darfs ein Bissal mehr sein?
  • Würfeln ist immer Skill
  • Von Kopfschmerzen und anderen Hemmschwellen
  • Lehr- und Lernstunde mit Toni
  • Fr*** deine eigene Medizin
  • und vieles mehr...

Aber der Reihe nach: Toni und ich haben still und leise (naja geht so) ein 40K Aufbauprojekt aus der Taufe gehoben weil warum nicht. Amigo Toni macht einen auf Alphalegion und ich kehre zu einer alten Liebe zurück, zu den Eldar. Phlisophische Fragen dazu gibt es viele, Antworten auch einige...

Warum macht einer noch eine 40K Armee wenn er gefühlt 20 hatte, 18 davon verkauft hat und Eldar schon 2x hatte? Die Antwort hier ist recht einfach; weil er Lust dazu hat und das Hobby zu einem Gutteil aus Kaufen-Planen-Malen bei ihm besteht. Er ist natürlich ich, bereut habe ich es dennoch das eine oder andere Mal. Vor allem nach der Erkenntniss, das ein Großteil der Eldar Elitetruppen aus diesem Failcast ist. :( Was aber nichts hilft weil da muss man durch. Man kann die Eldar sicher ohne schwarze Khaindare, Banshees und Co. spielen....spätestens bei den Rangern und der Idee die ELdar als Ailatoc zu spielen war dann klar, dass es halt doch nicht geht.

Warum spielt einer der sagte, dass er sicher 40K nicht mehr spielen wird also wieder 40K? Aus sozialen, sentimentalen und spaßigen Gründen. 40k ist WIEDER beliebt bei uns....alte Kumpels wie Martin MALEN (!!) plötzlich wieder, andere bauen auch Armeen auf...da geht was. Ich mochte es beinahe immer, zumindest vom Style her und vom Hintergrund und den hat ja die Mutterfirma nicht ganz verhunzt. :) Und das neue System hat durchaus Potential in alle Richtungen. Sicher auch in nicht so tolle und nicht alles ist super (immer noch absolut kein Freund der totalen Vereinfachung der Geländeregeln), aber unterm Strich macht es Spaß.

Kommen wir zum Spiel selbst, anfangs nicht viel mitbekommen weil irgendwie die Manifestition der Psikräfte im Kopf zu hart war. Erstes Mal seit laaangem wieder Psioniker gespielt und scheinbar hat das Kopfschmerzen hervor gerufen. Toni hat es souverän gespielt, ganz gut gewürfelt und uns (Kumpel Harry, Junior und ich) gezeigt wie man mit mechanischen Gerippen den Tisch ruled. :) Beliebtes Spiel in der neuen Edition, den Gegner anfangs unter Druck setzen, first turn charges und geht schon. Meine Armee war wegen des Projekts eine Allianz aus Impsen und Eldar und nicht zwingend extrem gut abgestimmt, das wusste ich aber. Aufstellung war auch nicht wirklich optimal...weil man muss sich nicht so hinstellen dass ein Leman Russ Demolischer in der ersten RUnde gecharged werden kann. Aber auch davon lernt man.

Toni hatte die erste Runde und damit war mein Schicksal diesmal besiegelt....Russ ausgelöscht, DIre Avengers ausgelöscht, Ranger ausgelöscht und ich hatte zwei harte Nahkampfeinheiten in den eigenen Reihen...Die konnte ich unter Anstrengungen los werden aber damit war jeglicher Gedanke an Missionsziele obsolet und das war es. Klingt irgendwie frustrierend, war es zumindest 10 Minuten lang auch...danach ein Elektrolyt geholt und geschaut was noch geht. Eldar Psikräfte recht potent, die Phantomdroiden vor den Admechs abgeworfen und gesehen, das die auch potent sind. Die imperiale Armee hat sich noch gewehrt....alles in allem war das sehr fein, tolle Armee gesehen, viel gelernt. Auf 40K Turniere wird mich immer noch keiner sehen...da bleibe ich hart. :)

Bilder haben wir auch gemacht, bevor die Kamera es ihrem Herrn nachgemacht hat und aus mit Akku..:)

Neues, die bis dato bemalten Eldartruppen posieren auf der neuen Bastion von Ziterdes.

Ich mag das Modell, es ist aus Plastik (!!), nahm noch nicht Teil diesmal

auch der rechte Warlock blieb dem Spiel fern, der Farseer hat gezeigt was er kann.


Man beachte die Bases, ich wollte einfach einmal eine Armee mit diesen Bases (=der wahre Grund)


Mitbringsel von Toni, super Modell und ein Teil seines Projekts...nahm auch nicht Teil.

Tisch nach Aufstellung (schräge Tischhälften)

Infiltratoren die Ersten...

..und die Zweiten, hasse jetzt beide. :)

Restliche AdMechs..:)....mir gefallen sie.

mehr von denen

es brauchte relativ viel Feuerkraft um die zu vernichten, aber haben sie ja die AdMechs.

the WEIRD.....lol...Pickelhauben, echt jetzt?

großer Chef!

Sie machen es sich bequem auf den Missionszielen und ich musste zusehen.


die sorgten noch für Verwirrung..:)...see you!

Mittwoch, 3. Januar 2018

Kugelhagel im neuen Jahr - erste Gehversuche

Ohne Umschweife wird das neue Jahr mit einem Bericht über Kugelhagel eingeweiht und ja ich lebe noch. War ein wenig still hier, aber eh schon wissen....verschärfter beruflicher Einsatz gepaart mit leichter Motivationslosigkeit was das Hobby angeht....vorerst einmal überwunden.

So, Kugelhagel und Napoleonics in Kärnten...ich würde sagen eher nicht existent oder halt kaum. Napoleonics in meinem Kopf immer ein Thema aber da sind viele Themen drinnen und alles ein wenig "mühsam". Hier bot uns Kugelhagel einen Ausweg und der nun schon länger hinter uns liegende Ausflug nach Oberndorf ein erstes Reinschnuppern....also arbeiten Harry, Domenik und ich an KH Armeen...Österreicher, Franzosen und Briten. Oder in der Reihenfolge der Bemalung; Briten, Franzosen und Österreicher. Aber gut Ding braucht Weile und ich denke wir werden es 2018 schaffen alle drei Armeen in netter, spielbarer Größe auf den Tisch zu bringen.

Fürs erste KH Spiel im Keller wurden Einheiten von meinen Briten zu den Franzosen verschoben....die Portugiesen sind da wirklich gut aufgenommen worden und haben gleich einmal die Franzosen verraten, irgendwie nichts gemacht...war lustig und irgendwie stylisch. Das britische Regiment nahm es schon ernster und kämpfte tapfer gegen die Kollegen, die Husaren ritten leicht orientierungslos in der Gegend herum.

Fehler haben wir sicher gemacht, auf manche während bzw. nach dem Spiel drauf gekommen. die schwere britische Kavallerie pflügte mit Elan durch die franz. Linien und das war wohl der Knackpunkt aber ist sehr okay, weil es ging uns um das Flair und das Lernen der Mechaniken. Nicht mehr und nicht weniger und das haben wir gut geschafft. Nach 3h war Manöverkritik und allgemeiner Hobbytalk am Programm....kann weiter gehen und ich freue mich auf mehr bemalte Einheiten meiner Mitstreiter.

hier ein paar Bilder vom Geschehen.

It's Tea time...oder so...links die Briten und rechts die "Alliierten" und Überläufer.

Französische Linie

Men in action!!


Portugiesen machen sich bereit...wofür war die Frage. :)

alle schon in Action!! Aktivierung mittels Karten und offenes Regelbuch! yeah!

Kavallerie beginnt ihren SIegeszug! :)


ein nicht ganz ernst zu nehmendes Abschlussbild...den Husars war fad..also ab ins Karree...

Dienstag, 31. Oktober 2017

Battlegroup und erste Gehversuche

Schwieriges Thema für mich, weil wie man auch hier am Blog sehen kann, war ich jahrelang oder ein Jahrzehnt sehr tief in Flames of War drinnen. Warum schreibe ich also hier über Battlegroup? Nun die lapidare Antwort könnte natürlich heißen "warum nicht?" aber ganz so einfach geht es halt nicht. Ergo, weiter ausholen und sorry dafür.....

die Vorgeschichte

Die Vorgeschichte zu Battlegroup muss mit Flames of War beginnen. FoW spielte ich seit es heraus kam, naja kurz danach halt. Mit all den Sachen die ein Pionier so macht, nämlich alles direkt beim Hersteller zu kaufen, Direktimport aus New Zealand, witzige Geschichten mit dem österreichischen Zoll inklusive. "Herr I., was sind wargames und warum bekommen sie 3 kg davon als Geschenk"...tja.....
Es folgte der Aufbau einer lokalen Scene in Kärnten, erste kleine Gehversuche in Form eines ersten Events mit Kollegen aus Wien und satten 6 Leuten....die community entwickelte sich und events mit bis zu 24 Leuten waren bald einmal möglich. Für Österreich und ein HTT war das sehr WOW.....danach ging alles ein wenig seinen gewohnten Weg; Turniere (nicht my cup of tea), neue Editionen, super viel neue Systeme in den letzten 5 Jahren und eine gewisse Müdigkeit was die FOW Scene betrifft. Alles im Grunde ganz normal.
Dann kam einmal Team Yankee und ich freute mich super, weil genau mein Ding....Cold War gone hot ist super.....gleichzeitig schwirrte eine neue FOW Edition im Raum..."why not dachte ich mir". Ohne groß drauf einzugehen, nach cirka 5+ SPielen mit Team Yankee war ich etwas ernüchtert. Leider nicht meines oder nicht ganz meines und ich will nicht groß darauf eingehen. Ich habe auf alle Fälle monatelang nicht mehr TY gezockt, nichts mehr bemalt, denke aber nach wie man das anders gestalten kann. Dann kam irgendwie die nächste Hiobsbotschaft dass das neue FoW an TY angelehnt werden sollte....gesagt getan und erste nicht so tolle Berichte trudelten ein, die das mehr oder weniger bestätigten. Ich muss gestehen dass ich hier nicht ganz so agierte wie ich sollte, man sollte. Ich habe daraufhin ob der vielen anderen Sachen die neue FoW Edition nicht einmal mehr ausprobiert. Guild Ball, Malifaux, Congo und Co. waren eh gerade lustig genug, why worry?

Die Stimmungslage

Ja, why worry? Weil ich halt doch sehr, sehr, sehr viel Zeugs in 15mm für WWII habe, das ist auch alles zu 98% bemalt und aus dem Rest könnte man immer noch eine kleine Armee bauen. *seufz*...Selbsthilfegruppe wo bist du?
Außerdem hat mich das Thema immer interessiert, ist dass doch ein Konflikt wo combined arms einmal so richtig praktiziert wurde und man als Tabletopper aus dem Vollen schöpfen kann. Von unzähligen tollen Stunden mit FoW zu Hause, in Wien und Oberndorf einmal abgesehen. Ich habe es irgendwie also verdrängt weil ganz dem Zeitgeist gemäß eh alles andere gerade wichtiger und auch interessanter war. Die unzähligen Army Transport Cases und konnte ich halt schlecht verdrängen, die starrten mit immer an wenn ich was am Dachboden suchte.

Das Erwachen

Und dann, dann fangen "die" an irgendwie dieses Battlegroup zu spielen. Ich kannte es schon, so wie ich andere Sachen kannte (Chain of command etwa) aber mir war nicht klar ob ich das will. Bei CoC standen mir persönlich immer zu wenig tanks am Tisch...ist aber rein persönlich. Bei BG auch, bis ich schnallte dass die da oft mit 150 Punkte (also wenig) oder so spielten.
Dann tauchten erste Bilder auf, ich sah mir einen YT Bericht an....alles irgendwie halt so naja...."eh nett". Dann hören mehr oder weniger viele in Österreich zumindest temporär mit FoW auf, ich schreibe mit einem alten Kumpel aus Wien hin und her, der FoW die neue Edition zumindest gespielt hatte und der meine Befürchtungen im Grunde verifizierte. Das Schild vor meinem geistigen Auge wurde größer "MACH WAS THOMAS!". :)

Der Durchbruch

Gesagt beinahe getan, also mit Leuten geredet oder hin und her geschrieben, die es spielen. In Oberndorf (Silent Night Games oder Comitatus) sind sie im Moment recht rege drauf, Bücher gekauft.....weil Minis brauche ich nicht und mal geschaut wie die Stimmungslage bei meinen Jungs so ist. Ich traf auf Interesse und erste Spiele ausgemacht...und ja, es kann was muss ich sagen. Mittlerweile bin ich in vielen Bereichen des Spiels halbwegs regelfest, habe zumindest vier meiner Kumpels das System gezeigt und auch Probespiele gemacht und die Reaktionen waren verhalten positiv bis begeistert (auch wenn Harry standhaft versuchte es nicht zu mögen....*lach*).

Die Sinnfrage

Noch ein System? Muss das sein...leider ein wenig die Crux des Ganzen. Wir leben im oft das goldene Zeitalter des TT bezeichneten Abschnitt, zurecht irgendwie. Wenn ich denke was man heute alles spielen kann, gigantisch. Wenn ich daran denke was wir alles bereits spielen, auch gigantisch.

Für mich war bis zu einem gewissen Grad klar, dass es entweder oder heißen wird....also entweder FOW versuchen eine Chance zu geben oder auf BG umschwenken. Mental bin ich wohl auf BG umgeschwenkt. Muss langfristig nichts heißen, weil ich hatte auch die 40k Sachen nur noch als Deko bei mir und nun kaufe ich wieder eifrig Codices....
Tja, das Thema ist einfach zu interessant, die Koffer zu gefüllt um das alles verstauben zu lassen, die Leute zu interessiert und in Oberndorf  geht auch gerade die Post ab...Sinnfrage erledigt, yes I can!

die ersten Spiele

Weil wir halt schon lange im Hobby sind haben wir gleich mit relativ vielen Punkten angefangen (300 und jetzt 350) und auch gleich Scenarien probiert. Ging bis dato ganz gut, ich denke wir stellen uns recht gut an und dass man anfangs Fehler macht ist klar, hält sich aber wohl sehr in Grenzen. Es ist schwierig jetzt Schlachtberichte zu liefern, dazu muss ich mich zu sehr konzentrieren.
Zusammenfassend kann ich sagen dass es einfach ein anderes Gefühl vermittelt im Vergleich zu FOW. Man sollte es aber auch nicht vergleichen, das ist beiden Systemen gegenüber unfair, weil die wollen eigentlich was anderes.
Also BG ist doch mehr auf Mikromanagement aufgebaut, durchaus etwas random (Befehle auswürfeln, Token aus dem Sack ziehen...), fühlt sich dynamisch an und Spezialgerät macht Sinn. Panzer fahren mit Munitionsbeschränkung herum. Artillerie ist eine kleine Wissenschaft, fühlt sich aber richtig an und macht Laune. Auch wenn ich das System als durchaus fordernd ansehe, hat man viele Mechanismen schnell heraus. Ich sage es hier halt einmal, wer sich nicht großartig mit Regeln auseinandersetzen will, der ist hier verkehrt. Hier geht es schon ins Detail und nicht immer alles ist imo ganz gut beschrieben, bzw. muss man sich manche INfos zusammensuchen.

Mir haben die ersten Spiele gefallen, hier kommen ein paar Bilder.

der Tisch, unterscheidet sich nicht von FOW aber es steht weniger da.

die Deutschen klären auf und gehen einmal vorsichtig in Stellung.

meine Briten versuchen die Linie zu halten. Die Pak im Wald haben die Deutschen bereits ausgeschaltet.

Artillerie landet einen Volltreffer und ein Panzer IV brennt...yeah. Ari schafft was die Sherman im ersten Spiel nicht schafften

Befehl den tank direkt anzugehen...das ist ein Risiko aber in dem Fall klappte es gut.

Meine Reserven kommen, Harry überschreitet da aber sein Battlerating (mehr dazu in Zukunft) und game over, die Briten halten die Linie.